TreueTakt führt für jede Kundin das verfügbare Pflegekassen-Budget mit: Es berechnet den Restbetrag aus dem monatlichen Entlastungsbetrag und den Überträgen aus Vormonaten und warnt, bevor ein geplanter Einsatz das verfügbare Budget überschreitet. So wird aus einer Schätzung in einer Excel-Tabelle eine Zahl, auf die sich Planung und Abrechnung stützen können.
Restbudget statt Schätzung
Für den Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI rechnet TreueTakt fortlaufend mit: geplante und erbrachte Leistungen mindern den verfügbaren Betrag, nicht genutzte Beträge aus Vormonaten erhöhen ihn. In der Budgetübersicht einer Kundin sehen Sie den aktuell verfügbaren Betrag, den bereits verplanten Anteil und den noch freien Rest.
Der Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI liegt seit 2025 bei bis zu 131 Euro im Monat (§ 45b SGB XI, gesetze-im-internet.de). Maßgeblich für den Einzelfall sind die Angaben der Pflegekasse; dieser Text ersetzt keine Beratung und gibt den Stand 2026 wieder.
Warnung, bevor der Konflikt entsteht
Die Budgetinformation steht in der Dienstplanung direkt neben dem Termin. Plant das Büro einen Einsatz, der den verfügbaren Rahmen einer Kundin berührt, weist TreueTakt darauf hin – zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Planung noch anpassen lässt, statt später über eine abgelehnte Rechnung.
Verbindung zu Nachweis und Abrechnung
Was gegen ein Budget läuft, bleibt bis zum einzelnen Einsatz und seinem Leistungsnachweis nachvollziehbar. Bei der Abrechnung greift TreueTakt auf dieselbe Datenbasis zurück, sodass abgerechnete Beträge und Budgetverbrauch zusammenpassen.
Aktueller Stand
Die Budgetberechnung für den Entlastungsbetrag läuft im produktiven Betrieb beim Ankerkunden. Weitere Leistungsarten und Budgettöpfe werden nach dem Bedarf aus dem laufenden Einsatz ergänzt.
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Stand: 10. September 2026. TreueTakt ist ein Prototyp in aktiver Entwicklung; der Funktionsumfang wächst laufend.